Ich mag den Winter nicht. Es ist draussen kalt, glatt und matschig. Man kann nich vor die Haustür und auch nicht sonst irgendswie weg. Es werden die Strassen nicht frei gemacht und schon gar nicht gestreut. Unsere Gemeinde hält es für unnötig sich um uns zu kümmern. 
Man sitzt zu Hause eingesperrt und hofft das das Heizöl noch reicht. Wenn nicht hat man ein sehr großes Problem. Gut der Winter ist wichtig für die Natur damit sie sich erholen kann um uns im Sommer, zusammen mit den warmen Straheln der Sonne, wieder etwas Lebensmut zu bescheren. Aber ich finde es nur lästig und deprimierend.
Doch etwas finde Selbst ich schön an dieser kalten Jahreszeit. Wenn die Bäume voll Schnee hängen so das es aussieht als wären sie vereist. Starr können sie sich nicht bewegen und werden zerdrückt von den Schneemassen.  Doch wenn die Äste noch jung sind schütteln sie die nasse Last einfach ab und strecken ihre Arme der schwachen Wintersonne entgegen. Als wären sie wieder neu geboren, von allen Problemen befreit und einfach nur glücklich noch zu Leben.
So ähnlich geht es meiner Selle. Meine Probleme liegen wie ein Eismantel auf ihr und halten sie fest, lassen keinen Platz zum Atmen und keine Gefühle dringen durch. Es ist Tot innendrin.
Doch ich hoffe das ich irgendswann den Eismantel abschütteln kann und meien Arme zur Sonne strecken kann um das Glück zu fühlen das ich schon so lange nicht mehr gespürt habe. Irgendswann muss es wieder aufwärts gehen, auch für mich und all die anderen die genauso fühlen.
Den Schnee mag ich nicht. Doch die Bäume dafür um so mehr da sie mir ein wenig Kraft schenken.

 

Manche mögen mich jetzt für verrückt halten wenn sie dies lesen. Aber es ist mir egal, es ist meien Meinung und nur das zählt. Und ich weis in mancher hinsicht bin ich damit nicht allein.

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